Feb200927
Administrator
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Februar 2009 um 21:14 Uhr
TrueCrypt - Verschlüsselungsprogramm
Muss man als Privatanwender Daten verschlüsseln. Nein... oder es kommt darauf an. Wer persönliche Daten auf dem USB-Stick oder auf dem Notebook mit sich herumträgt, der sollte sich schon über eine Verschlüsselung seiner Daten Gedanken machen. Gleiches sollte der Privatanderwender, der seinen PC nicht nur zum Surfen und Spielen, sondern auch zum Speichern persönlicher und vertraulicher Daten nutzt auch tun. Dabei sollte man nicht nur an einen möglichen Zugriff auf den PC durch Hacker über das Internet denken. Auch ein Diebstahl des PC im Rahmen eines Einbruchs und des damit verbundenen Zugriffs der Daten für Dritte sollte in Betracht gezogen werden.
Diese Verlustszenarien sind zumindestens nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich schätze mal, dass sich bei genauerer Betrachtung auf nahezu jedem privaten PC persönliche und / oder vertrauliche Daten befinden, die nicht in die Hände Dritter gelangen sollten. Dies gilt erst recht für privat und / oder geschäftlich genutzte Laptops. Ich kenne sehr viele Nutzer von Firmenlaptops, die sich in dieser Hinsicht gar keine Gedanken machen und die Daten ungeschützt durch die Gegend tragen.
Jetzt könnte man sagen, dass so eine Software teuer und schwer zu bedienen ist. Beides muss nicht sein. Es gibt beispielsweise TrueCrypt. Dieses nützliche kleine Progamm ist nicht schwer zu bedienen und es ist Freeware.
TrueCrypt ist eine on-the-fly Verschlüsselungssoftware. On-the-fly bedeutet, dass die Daten automatisch ver- und entschlüsselt werden, bevor sie in den Speicher geladen oder gespeichert werden. Ein Benutzereingriff ist dabei nicht erforderlich. Daten, die auf einem verschlüsselten Medium gespeichert sind, können ohne Benutzung des korrekten Passworts nicht gelesen werden; alternativ kann man neben oder zusätzlich zum Passwort ein Keyfile zum Sichern des Mediums verwenden.
Mit TrueCrypt kann man entweder das ganze Filesystem verschlüsseln oder einen verschlüsselten Container erstellen. Wenn man das Filesystem verschlüsselt, dann ist die gesamte Festplatte einschließlich aller Dateien, Ordner und aller Dateiinhalte verschlüsselt. Wählt man lediglich einen oder mehrere verschlüsselte Container, dann ist nur der Inhalt dieser Container vor neugierigen Zugriffen geschützt.
Ein verschlüsselter Container (=1 Datei mit einer vom Benutzer definierten Größe) muss einmal mit Hilfe von TrueCrypt erstellt werden und wird dann als Laufwerk in Windows angemeldet. Ist die Anmeldung als Laufwerk erfolgt, dann wird dem Container ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen und man kann ganz normal beliebige Dateien oder Ordner auf dieses Laufwerk und damit in den Container kopieren. Die Dateien werden dabei ohne Benutzereingriff on-the-fly im Arbeitsspeicher ver- oder entschlüsselt.
Auf jeden Fall sollte man sich das benutzte Passwort sehr gut merken. Wenn man dieses Passwort vergisst, dann hat man ein Problem. Die Daten sind für immer verloren. TrueCrypt gilt als sehr zuverlässig. Eine Backdoor - also eine Hintertür des Entwicklers zum Zugriff auf die Daten ohne das dazugehörige Passwort - ist nicht vorhanden. Eins sollte man aber auf jeden Fall - auch wenn TrueCrypt als sehr zuverlässig gilt - nicht vergessen: Die Daten regelmäßig außerhalb des verschlüsselten Mediums zu sichern.
Ich werde in nächster Zeit eine kleine Anleitung für TrueCryt online stellen. Bei Interesse schaut mal wieder vorbei oder meldet Euch für den Eintrag in den "Newsletter Software".
TrueCrypt ist eine on-the-fly Verschlüsselungssoftware. On-the-fly bedeutet, dass die Daten automatisch ver- und entschlüsselt werden, bevor sie in den Speicher geladen oder gespeichert werden. Ein Benutzereingriff ist dabei nicht erforderlich. Daten, die auf einem verschlüsselten Medium gespeichert sind, können ohne Benutzung des korrekten Passworts nicht gelesen werden; alternativ kann man neben oder zusätzlich zum Passwort ein Keyfile zum Sichern des Mediums verwenden.
Mit TrueCrypt kann man entweder das ganze Filesystem verschlüsseln oder einen verschlüsselten Container erstellen. Wenn man das Filesystem verschlüsselt, dann ist die gesamte Festplatte einschließlich aller Dateien, Ordner und aller Dateiinhalte verschlüsselt. Wählt man lediglich einen oder mehrere verschlüsselte Container, dann ist nur der Inhalt dieser Container vor neugierigen Zugriffen geschützt.
Ein verschlüsselter Container (=1 Datei mit einer vom Benutzer definierten Größe) muss einmal mit Hilfe von TrueCrypt erstellt werden und wird dann als Laufwerk in Windows angemeldet. Ist die Anmeldung als Laufwerk erfolgt, dann wird dem Container ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen und man kann ganz normal beliebige Dateien oder Ordner auf dieses Laufwerk und damit in den Container kopieren. Die Dateien werden dabei ohne Benutzereingriff on-the-fly im Arbeitsspeicher ver- oder entschlüsselt.
Auf jeden Fall sollte man sich das benutzte Passwort sehr gut merken. Wenn man dieses Passwort vergisst, dann hat man ein Problem. Die Daten sind für immer verloren. TrueCrypt gilt als sehr zuverlässig. Eine Backdoor - also eine Hintertür des Entwicklers zum Zugriff auf die Daten ohne das dazugehörige Passwort - ist nicht vorhanden. Eins sollte man aber auf jeden Fall - auch wenn TrueCrypt als sehr zuverlässig gilt - nicht vergessen: Die Daten regelmäßig außerhalb des verschlüsselten Mediums zu sichern.
Ich werde in nächster Zeit eine kleine Anleitung für TrueCryt online stellen. Bei Interesse schaut mal wieder vorbei oder meldet Euch für den Eintrag in den "Newsletter Software".
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